www.bingen.de

Lieder von Jupp Dickescheid

Nach meiner Heimat

1. Nach meiner Heimat zieht"s mich wieder,
ja, zu der teuren Heimat mein.
/: Zur alten Lust, den alten frohen Liedern
und auch zum edlen, goldnen Wein :/

2. Hoch auf dem Berge ragt wie vor Zeiten
das Kreuz so hehr zum Himmelszelt.
/: Das unsre Väter einstens so bescheiden
dem Herrn zum Lobe hingestellt. :/

3. An Sonnenhängen der Kranz der Reben,
zur Blütezeit der edle Duft.
/: Im Herbste dann das frohe muntre Leben,
wenn uns die Zeit zur Lese ruft. :/

4. Dort auf dem Friedhof singt wie vor Jahren
zur Sommerzeit die Nachtigall.
/: Mit leisem Ton für die, die einmal waren,
für uns jedoch mit lautem Schall. :/

5. Und in dem Turme die neuen Glocken,
wie herrlich ist der hehre Klang,
/: Ob sie uns froh zur frommen Andacht locken
und wieder ernst zum letzten Gang. :/

6. Und sollt das Schicksal mich verleiten
und trennen von der Heimat mein.
/: Dann bet’ ich leis’, indem ich von hier scheide:
Gott schütze dich, mein Dromersheim! :/

Text: Jupp Dickescheid

© siehe Autorenliste

INDEX

Da wo ich geboren bin
Der Abt von Fulda Text: Franz Joseph Spang
Die Sonne lag in selt’ner Pracht
Dort wo am Hang die Reben blüh’n
Dort wo sich sanftes Hügelland
Es gibt kein Dörfchen schöner wohl
Ich kenne ein Dörfchen
Nach meiner Heimat
Nun singt ein frohes Lied unserm schönen Dromersheim
Schon seit zwölf mal hundert Jahr
Seit zwölfhundert Jahren
Steh' ich auf Bergeshöh'
Strömt herbei, ihr Freunde, wieder
waa s' Gruuße will betrachde